Infos zum Beruf
Talentförderin - ich fördere Entwicklung.
Traumjob Erzieherin: Ein Beruf mit Zukunft. Alles beginnt mit guter Bildung, Erziehung und Betreuung. Kinder brauchen die beste Förderung und Eltern die Sicherheit, dass
ihr Kind gut betreut wird. Deshalb suchen wir Profis für die Kita. Männer und Frauen, die es ernst meinen mit „Bildung von Anfang an“ und Spaß haben am quirligen Leben mit
Kindern.
Ergreifen Sie die Chance – jetzt!
Der Beruf Erzieherin und Erzieher
Erzieherinnen und Erzieher haben einen verantwortungsvollen Beruf. Sie sind wichtige Bezugspersonen für Kinder. In den frühen Jahren eines Kindes werden die Weichen für das weitere Leben gestellt. Weiter lesen
Wer stellt mich ein und wie werde ich bezahlt?
In Deutschland gibt es rund 50.000 Kindertageseinrichtungen. Arbeitgeber der über 400.000 Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen sind die Kommunen, freie Träger und private Unternehmen. Weiter lesen
Der Beruf Erzieherin und Erzieher
Kinder brauchen verlässliche Beziehungen, kompetente Beraterinnen und Berater und authentische Vorbilder. Mädchen und Jungen haben viele Fragen, suchen ständig neue
Herausforderungen und lassen ihren Gefühlen freien Lauf. Manche von ihnen sind unsicher und ängstlich, leiden unter Streit und Trennung ihrer Eltern. Andere spüren, dass sie
wegen ihrer Kultur und Religion ausgegrenzt werden. In vielen Familien reicht das Geld nicht aus, Kindern ein gutes Leben zu ermöglichen. Und wieder andere Kinder brauchen
einfach nur Unterstützung in der Entwicklung ihrer Fähigkeiten.
Erzieherinnen und Erzieher sind Experten für Bildung, Erziehung und Betreuung. Sie begleiten die Kinder auf ihrem Weg zu einer – wie es das Kinder- und Jugendhilfegesetz sagt
– eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit. Dazu brauchen sie fundiertes Wissen über Pädagogik und Psychologie und müssen sich fachlich immer auf dem
Laufenden halten. Im Alltag gibt es keine Routine, ständig stellen sich neue Anforderungen. Jedes Mädchen und jeder Junge braucht individuelle Zuwendung und Aufmerksamkeit.
Alle Kinder müssen die gleichen Bildungschancen haben. Besonders Kinder aus benachteiligten Familien brauchen Unterstützung beim Lernen und bei der Entwicklung ihrer Sprache.
Erzieherinnen und Erzieher sind auch für Mütter und Väter wichtige Partner. Sie sind Fachleute für Erziehungsfragen und helfen, wenn Eltern Unterstützung brauchen. Und
schließlich sind Erzieherinnen und Erzieher „Brückenbauer“ auf dem Weg in die Schule.
Wer stellt mich ein und wie werde ich bezahlt?
Ein Drittel der Einrichtungen wird von den Kommunen betrieben. Hier ist das Jugendamt der Stadt oder des Landkreises beziehungsweise der Bürgermeister der Gemeinde der
Arbeitgeber. Die Trägerschaft der anderen zwei Drittel haben die freien Träger. Die weitaus überwiegende Zahl gehört einer kirchlichen Organisation oder einem
Wohlfahrtsverband an. Die Arbeitgeber sind dann zum Beispiel eine Kirchengemeinde, der Caritasverband, die Diakonie, die Arbeiterwohlfahrt oder das Deutsche Rote Kreuz. Dazu
kommen weitere gemeinnützige Vereine, die sich oftmals dem Paritätischen Wohlfahrtsverband angeschlossen haben. Seit einiger Zeit gibt es auch private Unternehmen, die
Kindertageseinrichtungen betreiben. Bei Vereinen und Unternehmen nimmt der Vereinsvorstand oder die Geschäftsführung die Funktion des Arbeitgebers wahr.
Für die große Zahl der kommunalen Kindertageseinrichtungen gilt der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD). Dieser regelt Bezahlung, Urlaub und vieles mehr. Nach
der Entgelttabelle für den „Sozial- und Erziehungsdienst“ kommen eine Erzieherin oder ein Erzieher als Berufsanfänger auf ein Monatsgehalt von rund 2.100 Euro brutto. Netto
sind das, wenn man ledig ist und kein Kind hat, 1.400 Euro. Nach einem Jahr wird die nächst höhere Gehaltsstufe erreicht und der Verdienst beträgt dann etwa 2.300 Euro brutto.
Wenn man nach der Fachschule ein Anerkennungsjahr absolviert hat, erfolgt die Eingruppierung gleich in die zweite Stufe. In den folgenden Jahren steigt man bis zur sechsten
Stufe auf. Das Gehalt in dieser Endstufe beträgt derzeit 2.900 Euro brutto. Die wöchentliche Arbeitszeit einer Vollzeitkraft liegt je nach Tarifvertrag bei 39 oder 40 Stunden.
Für die großen Wohlfahrtsverbände – wie die Arbeiterwohlfahrt oder das Deutsche Rote Kreuz – und die wichtigsten Vereine gibt es ebenfalls Tarifverträge, die im Wesentlichen
dem TVöD entsprechen. Die Kirchen regeln die Arbeitsbedingungen ihrer Beschäftigten in arbeitsvertraglichen Richtlinien (AVR) oder kirchlichen Tarifverträgen.
Die Gehälter und Arbeitsbedingungen für Erzieherinnen und Erzieher entsprechen noch nicht der Bedeutung des Berufs, der Qualifikation der Beschäftigten und ihrer Verantwortung.
Der Verdienst muss angepasst und die Arbeitszeit so gestaltet werden, dass ausreichend Zeit für Vorbereitungsarbeiten, Elterngespräche und Beratung im Team bleibt. Darin sind
sich alle Verantwortlichen einig und setzen sich für bessere Bedingungen ein.

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